Ja, bei geeigneter Anlagenkonfiguration kann ein Auswertungssystem die Kontur des Bauteils erfassen und die Klebstoffventile entsprechend steuern. Dadurch wird der Auftrag im Durchlauf gestartet und gestoppt, passend zur jeweiligen Form. Das ist besonders relevant bei individuell geformten Werkstücken oder Bauteilen mit wechselnden Geometrien.
Je nach Anwendung können PUR, MUF, EPI, PVAc, Resorcin, PUR Hotmelt, Wasserglas, Epoxidharz sowie weitere Klebstoffsysteme auf Anfrage verarbeitet werden. Die technische Auslegung hängt von Material, Auftragsart, offener Zeit, Mischtechnik und gewünschtem Produktionsprozess ab.
Ja, bei Spezialprojekten kann OEST auch angrenzende Prozessbereiche planen und liefern. Dazu gehören Legebereiche, Materialtransport, Einlauf- und Auslaufstrecken, manuelle oder automatisierte Zusammensetzstationen, Transport in externe Presseneinheiten, Schutztechnik und Datenhandling inklusive Leitrechneranbindung.
Ja, Spezialanlagen können als Kombination aus manuellen und automatisierten Prozessschritten aufgebaut werden. Bauteile können zum Beispiel manuell aufgelegt, automatisch erkannt und beleimt und anschließend über Transportstrecken weitergeführt werden. Die Auslegung richtet sich nach Bauteilvarianz, Taktanforderung und gewünschtem Automatisierungsgrad.
Punkt-, Raupen- und Linienauftrag können je nach Werkstück und Klebstoffsystem umgesetzt werden. Entscheidend ist, welche Geometrie das Bauteil hat, welche Bereiche benetzt werden müssen und wie der weitere Prozess abläuft. Die Auftragsart wird deshalb projektspezifisch auf Material, Kontur und Verbindung abgestimmt.
Diese Werte lassen sich bei Spezialanwendungen nicht pauschal seriös angeben. Sie hängen von Bauteilgeometrie, Material, Klebstoff, Auftragsart, Sensorik, Ventiltechnik und gewünschtem Anlagenlayout ab. Deshalb werden Taktleistung, Auftragsmenge und Auftragsgenauigkeit projektbezogen geprüft und ausgelegt.